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Schweiz Klimawandel-Profil Teil 2: Daten und Fakten

Wussten Sie, dass 62 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz durch die Wirtschaft verursacht werden? Mehr Zahlen, Daten und Fakten über die Schweiz und den Klimawandel.


Schweiz Klimawandel-Profil Teil 2: Daten und Fakten

Blick auf den Genfer See mit dem Montblanc Massiv im Hintergrund

In den letzten zwei Jahren ist der Montblanc mehr als zwei Meter gewachsen; das Eisvolumen des Gletschers legte um über 10.000 Kubikmeter zu. Schuld daran ist, laut Forschern, teilweise der Klimawandel. (Foto: Shutterstock)

 

DIE CO2-BILANZ DER SCHWEIZ IM ÜBERBLICK

 

Land: Schweiz

 

Einwohnerzahl: 7.7 Millionen Menschen

Geschätzter CO2-Ausstoß pro Jahr: 6 Tonnen pro Einwohner 


10 FAKTEN ÜBER DIE SCHWEIZ UND DEN KLIMAWANDEL

 

01. In den Schweizer Wäldern wächst jedes Jahr 10 Prozent mehr Holz nach als gefällt wird.

 

02. Im Jahr 2006 beliefen sich die Umweltschutzausgaben der Schweiz auf rund 3,7 Milliarden Franken (2,5 Mrd. Euro).

 

03. 62 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen werden durch die Wirtschaft verursacht.

 

04. Auf dem Montblanc, dem höchsten Berg Europas, lässt sich ein außergewöhnliches Phänomen beobachten: In den letzten zwei Jahren ist der Berg mehr als zwei Meter gewachsen und das Eisvolumen des Gletschers legte um über 10.000 Kubikmeter zu. Schuld daran ist, laut Forschern, zu einem guten Teil der Klimawandel.

 

05. Der Verbrauch von Brennstoffen ist rückläufig, aber der Treibstoffverbrauch nimmt weiter zu.

 

06. Der Gesamtverbrauch an fossiler Energie ist zwischen 1990 und 2007 um 4,5 Prozent gestiegen. Auf den Verkehrssektor entfällt rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs.


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07. Der durchschnittlich wärmste Ort der Schweiz ist Locarno-Monti in der Südschweiz mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der durchschnittlich kälteste Ort das Jungfraujoch auf 3580 m mit einem Jahresmittel von −7.5 °C.

 

08. Der Wärmerekord von 41.5 °C wurde am 11. August 2003 in Grono in der Südschweiz gemessen, einen Kälterekord von −41.8 °C gab es am 12. Januar 1987 in La Brévine im Jura.

 

09. Seit 1970 sind die mittleren Temperaturen in der Schweiz um rund 1,5 °C angestiegen. Bis 2100 rechnet man mit einer Zunahme der Sommertemperaturen von 3,5 bis 7 °C. Der Hitzesommer von 2003 wäre dann Normalität. Im Alpenraum zeigt sich die Klimaerwärmung besonders deutlich: Im Vergleich zum globalen Trend ist der Anstieg rund doppelt so stark.

 

10. Die vergangenen 15 Jahre gehören zu den wärmsten in den letzten 500 Jahren. Die vier wärmsten Jahre traten alle nach 1990 auf. Im 20. Jahrhundert hat der Winterniederschlag nördlich der Alpen und in der Westschweiz um 10 bis 30 Prozent zugenommen.

 

Quellen: Schweizer Bundesamt für Statistik; Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz

 

Autorin: Miki Yokoyama

Veröffentlicht am: 14. April 2009

 
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